Zum weißen Roß

Herberge zum weißen Ross / Historisches Gasthaus 17. Jhd.

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Das Wappen (oder genauer gesagt: die barocke „Spolie“) an der Fassade verrät es schon:
Dies war einst die „Herberge zum weißen Ross“, die im 17. Jahrhundert Reisenden eine Unterkunft bot.

Reisen, das war um 1650 noch furchtbar anstrengend und sicher kein Freizeitvergnügen wie heute. Die meisten Menschen damals konnten sich Reisen ohnehin kaum leisten. Wer aber waren dann die Reisenden damals, die hier im Gasthof abstiegen? Dr. Susanne Bräckelmann vom Geschichtsverein:

„Die Reisenden im 17. Jahrhundert waren – wenn es nicht die Soldaten und ihre Befehlshaber gewesen sind, dann waren es in erste Linie Leute, die mit den Herrschenden zu tun hatten, die für Regierungsgeschäfte unterwegs gewesen sind, als Abgesandte für die unzähligen Friedensverhandlungen oder sonstigen Gesprächen, die man führen musste. Ohne Telefon und Fax war die Anwesenheit nun mal dringend erforderlich.“

Heute ist das Haus kein Gasthaus mehr. Aber falls Sie noch eine Unterkunft für die Nacht suchen: fragen Sie doch mal in einem der Niersteiner Hotels an. Auch viele Weingüter haben Gästezimmer. Und die sind heute auch viel gemütlicher und moderne ausgestattet als damals – als an fließend warmes Wasser, W-Lan oder Frühstücksbüffet noch nicht zu denken war.

Die nächste Station ist das Gebäude gleich rechts daneben: Die ehemalige Thurn und Tax’sche Poststation.

Route zur nächsten Station:

Poststation Thurn und Taxis

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Das Wappen (oder genauer gesagt: die barocke „Spolie“) an der Fassade verrät es schon:
Dies war einst die „Herberge zum weißen Ross“, die im 17. Jahrhundert Reisenden eine Unterkunft bot.

Reisen, das war um 1650 noch furchtbar anstrengend und sicher kein Freizeitvergnügen wie heute. Die meisten Menschen damals konnten sich Reisen ohnehin kaum leisten. Wer aber waren dann die Reisenden damals, die hier im Gasthof abstiegen? Dr. Susanne Bräckelmann vom Geschichtsverein:

„Die Reisenden im 17. Jahrhundert waren – wenn es nicht die Soldaten und ihre Befehlshaber gewesen sind, dann waren es in erste Linie Leute, die mit den Herrschenden zu tun hatten, die für Regierungsgeschäfte unterwegs gewesen sind, als Abgesandte für die unzähligen Friedensverhandlungen oder sonstigen Gesprächen, die man führen musste. Ohne Telefon und Fax war die Anwesenheit nun mal dringend erforderlich.“

Heute ist das Haus kein Gasthaus mehr. Aber falls Sie noch eine Unterkunft für die Nacht suchen: fragen Sie doch mal in einem der Niersteiner Hotels an. Auch viele Weingüter haben Gästezimmer. Und die sind heute auch viel gemütlicher und moderne ausgestattet als damals – als an fließend warmes Wasser, W-Lan oder Frühstücksbüffet noch nicht zu denken war.

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