Ältestes Fachwerkhaus

Ältestes Fachwerkhaus / Adelshof, 16 Jhd.

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Wir stehen vor dem ältesten Fachwerkhaus Niersteins, das schon seit über 400 Jahren hier so steht.

Und das ist etwas ganz Besonderes.

Warum? Das erklärt Dr. Susanne Bräckelmann vom Niersteiner Geschichtsverein:

"Also das Haus am Marktplatz Nummer 3, auch ein ehemaliger Adelshof, ist vor allem deshalb so interessant, weil wir die dokumentierte Jahreszahl 1591 über der Tür haben und weil dieses Gebäude auch heute noch so ist, wie es vermutlich damals ausgesehen hat, nämlich mit Fachwerk. So haben, so nimmt man an, die Adelshöfe alle ausgesehen. Wir wissen ja welche Kriege durch die Regionen gezogen sind, vieles ist zerstört worden, hinterher wieder aufgebaut worden. Beispielsweise auch der um die Ecke liegende Haxthäuser Hof, ist nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg wieder neu aufgebaut worden, und hat heute nicht mehr die Form die er im 16 Jahrhundert zunächst hatte.“

Warum ausgerechnet dieses Haus die Kriege, Feuer und Angriffe der vergangenen Jahrhunderte überstanden hat? War es Glück? Stand der Hof unter besonderem Schutz der Mächtigen? Man weiß es nicht. Sicher ist indes, dass der Hof einst der Familie Hundt von Saulheim gehörte, aus der auch der berühmte Ritter Hundt stammte, jener ebenso trinkfeste wie gerechte Niersteiner Schulheiß und Gerichtsherr, der heute unvergessen ist.
Und: der deshalb in Nierstein jedes Jahr in Helm und Rüstung und einem Weinglas in der Hand das Winzerfest eröffnet, das am ersten Wochenende im August hier auf dem Marktplatz gefeiert wird.

Nächste Station ist der Knebel‘sche Hof, das grüne Haus gleich links nebenan.

Route zur nächsten Station:

Knebelscher Hof

Angekommen?

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Wir stehen vor dem ältesten Fachwerkhaus Niersteins, das schon seit über 400 Jahren hier so steht.

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"Also das Haus am Marktplatz Nummer 3, auch ein ehemaliger Adelshof, ist vor allem deshalb so interessant, weil wir die dokumentierte Jahreszahl 1591 über der Tür haben und weil dieses Gebäude auch heute noch so ist, wie es vermutlich damals ausgesehen hat, nämlich mit Fachwerk. So haben, so nimmt man an, die Adelshöfe alle ausgesehen. Wir wissen ja welche Kriege durch die Regionen gezogen sind, vieles ist zerstört worden, hinterher wieder aufgebaut worden. Beispielsweise auch der um die Ecke liegende Haxthäuser Hof, ist nach dem pfälzischen Erbfolgekrieg wieder neu aufgebaut worden, und hat heute nicht mehr die Form die er im 16 Jahrhundert zunächst hatte.“

Warum ausgerechnet dieses Haus die Kriege, Feuer und Angriffe der vergangenen Jahrhunderte überstanden hat? War es Glück? Stand der Hof unter besonderem Schutz der Mächtigen? Man weiß es nicht. Sicher ist indes, dass der Hof einst der Familie Hundt von Saulheim gehörte, aus der auch der berühmte Ritter Hundt stammte, jener ebenso trinkfeste wie gerechte Niersteiner Schulheiß und Gerichtsherr, der heute unvergessen ist.

Und: der deshalb in Nierstein jedes Jahr in Helm und Rüstung und einem Weinglas in der Hand das Winzerfest eröffnet, das am ersten Wochenende im August hier auf dem Marktplatz gefeiert wird.

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