Sophienkirche

Ehemalige Sophienkirche

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Auch wenn man es heute nicht mehr erkennen kann: das Gebäude vor uns war einmal eine Kirche: die lutherische Sophienkirche, gestiftet von Anna Sophia von Stockheim, geborene Haxthausen, die gleich nebenan im Haxthäuser Hof residierte. Ihr zu Ehren erhielt die Kirche den Namen „Sophienkirche“ und wurde 1729 feierlich eingeweiht. Sehen Sie die eher unscheinbare Einfahrt?
„Dort stand der Turm dieser Kirche“,…
…erklärt Hans Peter Hexemer vom Geschichtsverein Nierstein.
„Dort wäre der Haupteingang gewesen. Der ist heute nicht mehr erkennbar,[…] aber wenn Sie in den Hof des Gebäudes hineingehen, sehen Sie sehr schön die Sandsteineinfassungen der Kirchenfenster, die es natürlich nicht mehr gibt. Aber dieser Eindruck von der Hofseite aus, zeigt Ihnen sehr deutlich bis in diese Tage, dass hier einmal ein Gebäude war, das als Kirchengebäude gedient hat.“
Anna Sophia, die Stifterin wurde in ihrer Kirche beigesetzt. Als die Kirche 1822 im Zuge der evangelischen Kirchenunion aufgegeben wurde, brachte man ihre Gebeine in die Martinskirche am Marktplatz. Ebenso ihr Grabmal, das dort heute noch zu sehen ist.
Die 1751 eingeweihte Orgel verkaufte man nach Schwabsburg und die Glocken an die katholische Gemeinde in Gimbsheim. Der spätere Besitzer Wilhelm Wernher I. ließ die Kirche zur Scheune umbauen und lagerte hier Viehfutter. Heute befindet sich im ersten Stock eine Wohnung.
Rechts nebenan – mit der Hausnummer 38 befand sich das lutherische Pfarrhaus. Und das Haus links daneben, die heutige Weinstube des Weinguts Altbürgermeister Strub, die schauen wir uns – mit einem eignen QR-Code – jetzt noch mal genauer an. Gehen Sie dazu einfach ein paar Schritte nach links weiter.

Route zur nächsten Station:

Lutherisches Schulhaus

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„Dort stand der Turm dieser Kirche“,…
…erklärt Hans Peter Hexemer vom Geschichtsverein Nierstein.
„Dort wäre der Haupteingang gewesen. Der ist heute nicht mehr erkennbar,[…] aber wenn Sie in den Hof des Gebäudes hineingehen, sehen Sie sehr schön die Sandsteineinfassungen der Kirchenfenster, die es natürlich nicht mehr gibt. Aber dieser Eindruck von der Hofseite aus, zeigt Ihnen sehr deutlich bis in diese Tage, dass hier einmal ein Gebäude war, das als Kirchengebäude gedient hat.“
Anna Sophia, die Stifterin wurde in ihrer Kirche beigesetzt. Als die Kirche 1822 im Zuge der evangelischen Kirchenunion aufgegeben wurde, brachte man ihre Gebeine in die Martinskirche am Marktplatz. Ebenso ihr Grabmal, das dort heute noch zu sehen ist.
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Rechts nebenan – mit der Hausnummer 38 befand sich das lutherische Pfarrhaus. Und das Haus links daneben, die heutige Weinstube des Weinguts Altbürgermeister Strub, die schauen wir uns – mit einem eignen QR-Code – jetzt noch mal genauer an. Gehen Sie dazu einfach ein paar Schritte nach links weiter.

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