Sternenfelserhof

Sternenfelserhof

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Der Sternenfelser Hof kann in seiner rund 400-jährigen Besitzgeschichte auf ein who-is-who des Adels zurückblicken. Einst gehörte der Hof der Kirche. Dann kam er in Besitz der Schütz von Holzhausen, dann derer von Schönborn, von Bubenheim und von Harstall. 1750 schließlich übernahmen ihn die Herren von Sternenfels. Ihren Namen trägt der Hof noch heute – auch wenn er mittlerweile das renommierte Weingut Kopp beherbergt.
Dass so viele Adelsfamilien Interesse an den Höfen und Grundstücken in Nierstein hatten, liegt übrigens an einer Besonderheit die die Civitas Nierstein schon seit dem 13. Jahrhundert innehatte.
12:23 „Viele […] haben Besitz in Nierstein erstrebt, weil Nierstein ein freies Reichsdorf war und zur Reichsritterschaft gehörig war. Und man konnte nur Mitglied in diesen unterschiedlichen Sektionen der Reichsritterschaft werden, wenn man Besitz in diesen Orten hatte...“
…sagt Dr. Susanne Bräckelmann vom Geschichtsverein Nierstein.
„Diese Organisation war dann zuständig zum Beispiel Steuern zu erheben, juristische Fragen zu entscheiden, […] und zum anderen waren Sie dadurch natürlich auch ein politischer Faktor.
Ganz genau, denn die Reichsritter, die Besitz in Nierstein hatten, waren direkt dem Kaiser unterstellt – eigentlich ein Privileg des Hochadels. Die Nähe zum Kaiserthron versprach Einfluss und Macht. Schon deshalb achteten die hier bereits ansässigen Adeligen ganz genau darauf, wer hier neuer Nachbar werden wollte!
Ganz demokratisch gewählt wurde übrigens die vorerst letzte Hoheit aus dem Sternenfelser Hof: die Rheinhessische Weinkönigin 2017/2018 – Lea Kopp!
Wie Sie zur nächsten Station kommen, sehen Sie auf der Karte weiter unten auf der Website.

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Dass so viele Adelsfamilien Interesse an den Höfen und Grundstücken in Nierstein hatten, liegt übrigens an einer Besonderheit die die Civitas Nierstein schon seit dem 13. Jahrhundert innehatte.
12:23 „Viele […] haben Besitz in Nierstein erstrebt, weil Nierstein ein freies Reichsdorf war und zur Reichsritterschaft gehörig war. Und man konnte nur Mitglied in diesen unterschiedlichen Sektionen der Reichsritterschaft werden, wenn man Besitz in diesen Orten hatte...“
…sagt Dr. Susanne Bräckelmann vom Geschichtsverein Nierstein.
„Diese Organisation war dann zuständig zum Beispiel Steuern zu erheben, juristische Fragen zu entscheiden, […] und zum anderen waren Sie dadurch natürlich auch ein politischer Faktor.
Ganz genau, denn die Reichsritter, die Besitz in Nierstein hatten, waren direkt dem Kaiser unterstellt – eigentlich ein Privileg des Hochadels. Die Nähe zum Kaiserthron versprach Einfluss und Macht. Schon deshalb achteten die hier bereits ansässigen Adeligen ganz genau darauf, wer hier neuer Nachbar werden wollte!
Ganz demokratisch gewählt wurde übrigens die vorerst letzte Hoheit aus dem Sternenfelser Hof: die Rheinhessische Weinkönigin 2017/2018 – Lea Kopp!
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